Archiv für die Kategorie „Bankenkrise“

EZB senkt Leitzins auf 1,5 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf einen neues Rekordtief von 1,5 Prozent gesenkt und möchte so die Wirtschaft unterstützen indem diese günstige Kredite von den Banken erhalten. Die Banken geben die Zinssenkungen der vergangenen Monate allerdings kaum an die Verbraucher und Unternehmen weiter. Die Zinssenkung hat negative Auswirkungen auf die Rendite der Tages-, und Festgeldangebote. Nach Angaben der Frankfurter Finanzberatung FMH beläuft sich die durchschnittliche Verzinsung beim Festgeld auf 2,62 Prozent.
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Banken: 294 Milliarden Euro Staatshilfe beantragt

Die Banken haben nach Angaben des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) im Februar rund 294 Milliarden Euro an Staatshilfe beantragt. Von diesem Betrag wurden 197 Milliarden Euro schon bewilligt darunter 178 Milliarden Euro an Garantien. Rund 21 Milliarden Euro wurden als Beihilfen gewährt um das Eigenkapital der Banken zu stärken. Im Vergleich zum Januar belief sich der bewilligte Betrag auf 31 Milliarden Euro. Der Fonds wurde von der Bundesregierung mit 480 Milliarden Euro ausgestattet und soll mit seinen Geldern den deutschen Finanzmarkt stabilisieren.
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Dow Jones Index fällt auf Rekordtief

Die New Yorker Wall Street hat am gestrigen Montag einen finsteren Tag erlebt und zwar ist der Dow Jones Index auf 6.763,29 Punkte gefallen und bedeutet einen Rückgang von 299,64 Punkten oder 4,24 Prozent gegenüber Freitag. Im Jahre 1997 hatte der Leitindex zuletzt so tief gelegen. Der US-Versicherungskonzern AIG - American International Group hatte gestern für das Geschäftsjahr 2008 einen Verlust von 99,3 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Die US-Regierung hat die Versicherungsgesellschaft vor einer erneuten Pleite bewahrt indem sie dem Konzern einen Kredit von 30 Milliarden US-Dollar zahlt.
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US-Versicherungskonzern AIG erhält 30 Mrd. US-Dollar

Der schwer angeschlagene US-Versicherungskonzern AIG - American International Group wird nach Medienberichten eine weitere Staatshilfe von bis zu 30 Milliarden US-Dollar erhalten. Seit September vergangenen Jahres hat die US-Regierung das Unternehmen bereits mit 150 Milliarden US-Dollar unterstützt und dafür 80 Prozent der Anteile erworben. Nun wird der Konzern eine weitere Milliardenhilfe bekommen und dafür wird der Staat die gewinnträchtigen Unternehmensbereiche übernehmen.
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Fannie Mae schreibt Rekordverlust

Der US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae hat im Geschäftsjahr 2008 einen Rekordverlust von 58,7 Milliarden US-Dollar eingefahren und wird seit Herbst vergangenen Jahres staatlich kontrolliert. Im vierten Quartal alleine wurden 25,2 Milliarden US-Dollar an Verlust erwirtschaftet und die marode Hypothekenbank bietet erneut um Staatshilfe in Höhe von 15,2 Milliarden US-Dollar.
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USA: Verstaatlichung von Banken in Planung

Die US-Regierung strebt eine Verstaatlichung von Banken an, die eine staatliche Finanzhilfe in Anspruch genommen haben und würde einen neuen Weg im Kampf gegen die Finanzkrise bedeuten. Nach den Plänen könnte die sich Regierung mit bis zu 40 Prozent an einer Bank beteiligen und wäre eine Teilverstaatlichung. Die ehemals größte Bank der Welt, die Citigroup, hat bisher 45 Milliarden US-Dollar an Staatshilfe erhalten und wird nach Medienberichten als erster Kandidat für eine Verstaatlichung gehandelt.
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Banken: 5 Billionen US-Dollar weniger wert

Die Finanzkrise hat die Banken  weltweit getroffen und führte zu einem rapiden Wertverlust ihres Börsenwertes. Insgesamt ist der Börsenwert der Banken international um 5,5 Billionen US-Dollar gesunken und entspricht umgerechnet rund 4,4 Billionen Euro. Dies hat das Beratungsunternehmen Boston Consulting Group errechnet. Das globale Bruttoinlandsprodukt und damit die Weltwirtschaftsleistung beläuft sich auf rund 50 Billionen US-Dollar und somit haben die Banken einen Wertverlust von zehn Prozent des weltweiten BIP verursacht.
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Postbank schreibt hohe Verluste

Die Postbank ist wegen der weltweiten Finanz-, und Wirtschaftskrise in schweres Fahrwasser geraten. Im Jahre 2008 verbuchte das Finanzunternehmen einen Rekordverlust von 974 Millionen Euro während zwölf Monate zuvor noch ein Gewinn von 992 Millionen Euro erzielt worden war. Nach Angaben des Postbank-Chefs Wolfgang Klein kann es in diesem Jahr zu weiteren Belastungen kommen. Die angespannte Lage auf den Finanzmärkten könnte die Ertrags-Situation beeinflussen.
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Bundesregierung: Enteignungsgesetz auf dem Weg

Die Bundesregierung hat nach tagelangen Beratungen einen Gesetzentwurf für die Enteignung von Banken fertig gestellt. Der Gesetzentwurf ist speziell auf den schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate abgestimmt worden. Das geplante Gesetz schränkt die Möglichkeit einer Enteignung der Bank bis zum 31.10.2009 ein. Das so genannte Rettungsübernahmegesetz sieht vor dass das Enteignungsverfahren bis Ende Juni in die Wege geleitet sein muss. Die Immobilienbank soll im Zuge ihrer befristeten Verstaatlichung saniert und nicht dauerhaft in Staatsbesitz verbleiben. Bereits heute soll das Gesetz vom Kabinett beschlossen werden und gehört zum 480 Milliarden Euro schweren Bankenrettungspakets welches im Oktober 2008 den Bundestag passiert hatte.
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Banken planen Mobilisierungsfonds

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) unterbreitete der Bundesregierung laut der “Süddeutsche Zeitung” (Dienstagsausgabe) einen Vorschlag um die Kreditinstitute von den toxischen Wertpapieren zu befreien. Der Vorschlag sieht die Gründung einer Bad Bank beim Bankenrettungsfonds SoFFin vor. Dabei soll der Bankenrettungsfonds die faulen Wertpapiere verwalten und für jede Bank ein Konto einrichten.
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